Wie kommt Kalk ins Wasser?


Das Regenwasser reichert sich in der Atmosphäre mit Kohlendioxid an. Dieses Gas löst sich leicht in Wasser und bildet Kohlensäure. Beim Versickern im Boden fließt das kohlensäurehaltige Grundwasser über Kalkstein. Hierbei wird der Kalk durch die Säure zu einer wasserlöslichen Substanz zersetzt. Das Wasser liefert diese Verbindung von KALK und Kohlensäure in die Gebäudeinstallation ein. Je nach Mineraliengehalt des Bodens wird mehr oder weniger Kalk aufgelöst, das Wasser bekommt so unterschiedliche Wasserhärten. Überall dort wo das kalkhaltige Wasser verdunstet oder erhitzt wird, wandelt sich die Substanz wieder in Kohlendioxid und Kalk um.